Plangutachten Ortsmitte Forstern

Das städtebauliche Konzept beruht auf zwei Entwicklungsachsen, die in der vorhandenen Ortsstruktur bereits angelegt sind; sie werden aufgegriffen und verstärkt. Nord-Süd-Achse Versorgung und Dienstleistung Entlang der Staatsstraße entstehen zusätzliche Versorgungs- und Dienstleistungsgebiete (Einzelhandel, Ärzte, Gaststätte) Die vorhandene Gesamtverkaufsfläche von 1600m² wird verdoppelt;

Ost-West-Achse Gemeindeleben Vorhandene Gemeindeeinrichtungen wie Schule, Kindergarten, Rathaus und Kirche verteilen sich weitläufig in Ost-West Richtung.

In diesen öffentlichen Raum werden die neuen Einrichtungen Gemeindesaal, Pfarramt und Musikschule integriert; sie stärken die Achse und geben ihr eine besondere Aufenthaltsqualität.

Ein Anger unter bestehenden Großbäumen im Osten zieht die freie Landschaft in den Ort herein. Hier liegt der Gemeindesaal in Sichtweite zur Kirche, abseits vom Verkehr der Hauptstraße, mit einem Platz im Freien für große Feste, Märkte und Musikveranstaltungen. Die Integration der Senioren in das öffentliche Leben ist hier möglich.

Am Schnittpunkt der beiden Achsen liegt das Rathaus und der Rathausplatz. Der neue Ratssaal gibt dieser Mitte einen baulichen Akzent. Es wird vorgeschlagen bürgerintensive Funktionen des Rathauses in den Neubau, das Archiv in den Altbau zu verlegen.

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