städtebaulicher Wettbewerb Hebebrandquatier Hamburg-Nord

Hausgruppen

Die neue Bebauung gliedert sich in mehrere Hausgruppen, die jeweils einen gemeinsamen Freiraum umschließen. Diese Hausgruppen bilden Blocks mit klassischer grenzständiger Bebauung zu den öffentlichen Flächen, Straßen und Plätzen, sie definieren so klar urbane, öffentliche Räume. Die lockere Reihung von Hofhäusern und Punkthäusern bricht jedoch die Blockbildung auf und ergibt eine kleingliedrige und offene Baustruktur. So entstehen überschaubare Nachbarschaften, die zur Identitätsbildung beitragen. Diese gemeinsamen mitten haben halböffentlichen Charakter und sind somit Bindeglieder zwischen den öffentlichen Bereichen (Straßen, Plätze) und den privaten Freiflächen. Sie sind weitgehend Autofrei, da die Zufahrten zu den Tiefgaragen von außen her erfolgen. Ein shared space Bereich, der den Autofahrer zum Gast macht, befahrbar kurzfristig zur Anlieferung für die Feuerwehr und die Müllabfuhr, jedoch ohne feste Stellplätze. Die Hausgruppen sind um einen Meter gegenüber den Straßen und Plätzen angehoben, um die Privatshäre der Erdgeschoßwohnungen und Gärten zu schützen.










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