Wettbewerb Meiningen

Entlastungsstadt für Meiningen. Für diese Stadterweiterung ist eine Hoch-ebene über dem Werratal mit einer für das Gebiet charakteristischen denkmalgeschützten Kastanienallee bei dem Dorf Dreißigacker vorgesehen. Das Planungsgebiet umfasst 70 ha mit Wohnraum für ca. 5.000 Einwohner und allen notwendigen Wohnfolgeeinrichtungen.

Die Häuserzeilen folgen der Topographie. Sie sind parallel zum Hang konsequent nach Süden orientiert. Entlang der Staatsstraße bilden abschirmende Geschosswohnungen und Parkpaletten eine geschlossene Lärmschutzbebauung für die angrenzenden Wohnquartiere.

Wir denken uns einen Spaziergang durch die neue Stadt, der uns durch verschiedene räumliche Situationen führt. Die Bilderfolge schildert beispielhaft ein Quartiersmilieu, wie es entstehen könnte. Jeder Punkt auf dem Plan steht für eine Zeichnung:

1. Staatsstraße mit Lärmschutzbebauung und begleitendem Grün.
2. Tordurchfahrt durch Lärmschutzbebauung in das Quartier.
3. Platz mit Gemeinschaftseinrichtungen als Quartiersmittelpunkt.
4. Schmale Gasse in Nord Süd Richtung.
5. Wohnweg in Ost-West Richtung.
6. 6. Eingangshof Reihenhäuser.

Stadtquartiere: Das gesamte Baugebiet ist in fünf überschaubare Stadtquartiere mit eigenem Quartiersmittelpunkt gegliedert. Das ermöglicht eine stufenweise Realisierung in Bereichen mit unterschiedlichen Charakteren.

Grünordnung: Zwischen den Quartieren liegen Grünzonen, die das Baugebiet mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet Berkeser Wald verknüpfen. Die alte denkmalgeschützte Kastanienallee liegt im Zentrum des übergeordneten Grünzugs, der den alten Ort Dreißigacker mit dem Neubaugebiet verbindet. Hier liegen öffentliche Einrichtungen wie Kirche, Altenheim, Stadtteilzentrum.

Verkehr: Der ruhende Verkehr wird in unmittelbar an der Staatsstraße liegenden Parkpaletten aufgenommen. Nur in Ausnahmefällen darf in die Wohnstraße hineingefahren werden. Somit bleiben ganze Wohnquartiere verkehrsfrei.


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