"Neubau eines Wohnquartiers in München" Perlach 2. Phase



Städtebau


Den vorgefundenen stadträumlichen Strukturen von Trudering und Neuperlach wird ein Konzept mit klassischem urbanem Raumgefüge und einem zentralen Platz entgegen gesetzt. Er soll auch Identifikationsort für die angrenzenden Quartiere werden. Deshalb knüpft das neue, eigenständige Quartier an die bestehenden Strukturen an. Nach Süden und Osten wird jedoch eine markante Stadtkante zum Park ausgebildet.

Die hohe Verdichtung der Bebauung ermöglicht den großen Grünraum, der zum Truderinger Wald überleitet. Er übernimmt auch klimatische Funktion als wichtige Frischluftschneise in der Stadt.

Die Höhenstaffelung der Baukörper vermittelt zwischen den Maßstäben der Umgebung, dem hoch aufragenden Geschoßwohnungsbau von Neuperlach im Süden und der breit hingestreuten Einfamilienhausstruktur von Trudering im norden.

Städtebaulich markante Punkte werden mit 13-geschoßigen Hochhäusern überhöht.

Innerhalb der Bebauung schaffen Plätze und Straßen Orte öffentlichen Lebens. Darüber hinaus wird ein Netz von Höfen gebildet, die als halböffentliche Freiräume das Zusammenleben in den Hausgemeinschaften fördern, gleichzeitig aber durch ihre offene Bauweise mit dem gesamten Quartier kommunizieren. Die Transparenz ermöglicht Durchblicke und damit Orientierung, aber auch Passagen quer durch das gesamte Quartier und darüber hinaus.


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