Wettbewerb "Wohnbebauung Rote Wand Killesberg" Stuttgart



städtebau

die bebauung besteht aus 8 häusern. sie sind aus schallschutzgründen und zur besseren nutzung solarer gewinne gegenüber der straße am kochenhof um ca. 30° gedreht und untereinander versetzt angeordnet. die häuser im süden stehen frei und erlauben eine gute verzahnung mit den parkanlagen vor der roten wand. die häuser im norden bilden zur abschirmung des verkehrslärms eine durchgehend geschlossene bebauung und erlauben gleichzeitig nach süden eine differenzierte raumbildung der wohnhöfe. die wohnungen orientieren sich mit den aufenthaltsräumen ausschließlich zu den ruhigen höfen. die drehung der baukörper erlaubt entlang der straße am kochenhof eine immer wieder durch eingangshöfe gegliederte randbebauung. die daraus resultierende, konische form des platzes vor der brenzkirche nimmt die raumachse aus dem innenhof des forums k auf und schlägt so eine stadträumliche brücke zwischen den plätzen beiderseits der straße am kochenhof.

platz vor der brenzkirche

der platz vor der brenzkirche ist urbaner bezugspunkt des quartiers. hier ist die kindertagesstätte, auch für externe kinder gut erreichbar, darüber das studentenwohnheim nahe an der akademie und ihm zugeordnet an der urbanen ecke das "cada", das cafe an der akademie, treffpunkt für studenten, leute aus dem quartier und andere. hier verbindet ein großzügiger durchgang den platz vor der brenzkirche mit den ruhigen, verkehrsfreien höfen im inneren des quartiers. das vorfeld der brenzkirche weitet sich durch das abrücken der straße zu einem großzügigen vorplatz auf. bodenfontainen bilden nicht nur einen gestalterischen akzent sondern locken auch die kinder bei schönem wetter zum spiel. eine bank schafft auch für ältere ein verweilangebot im schatten der bestandsbäume. die erforderlichen kurzzeitparkplätze sind direkt an der straße angeordnet.

parzellen

das quartier lässt sich in 4 bauabschnitte und 8 baugrundstücke teilen. abstandsflächen nach landesbauordnung werden durchwegs eingehalten. die plätze, spielflächen und erschließungswege sind öffentlich gewidmete gemeinschaftsflächen. sie dienen auch für rettungsfahrzeuge.



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